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Parkinson-Krankheit und Pestizidbelastung

Übersetzt aus dem Englischen. Original anzeigen.

Autorenteam

Die anderen 90 % der Fälle werden als idiopathische oder sporadische Parkinson-Krankheit eingestuft, die bei älteren Menschen auftritt und mit der Exposition gegenüber Umweltstoffen in Verbindung gebracht werden kann (1):

  • Pestizide sind zwar für die Lebensmittelproduktion von Nutzen, da sie diese vor Schädlingen schützen, doch der Kontakt mit diesen Stoffen führt zu akuten Vergiftungen und/oder einem erhöhten Risiko für die Entwicklung chronischer Krankheiten durch umweltbedingte und/oder berufliche Exposition
  • Aus diesem Grund wurden zahlreiche Pestizide auf einen Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit untersucht
    • Von diesen weisen Rotenon, Paraquat und Maneb Toxizitätsmechanismen auf, die in präklinischen Studien am besten geklärt wurden.

Eine brasilianische Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Pestizidexposition und dem Risiko der Entwicklung der Parkinson-Krankheit ergab, dass der Zusammenhang bei Vorliegen der folgenden Faktoren stärker ausgeprägt war (1):

  • (i) Einzel-Nukleotid-Polymorphismus IVS1-7 A→G von PINK1;
  • (ii) Variationen in der Gen- und Proteinexpression des Enzyms Glutathion-S-Transferase;
  • (iii) berufliche Exposition;
  • (iv) Wohnen in einem nicht-städtischen Gebiet;
  • (v) niedrige Schulbildung, und
  • (iv) männlich sein

Nähe zu einem Golfplatz und Risiko für die Parkinson-Krankheit

In einer US-amerikanischen Fall-Kontroll-Studie wurde festgestellt, dass das Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken, in einem Umkreis von 1 bis 3 Meilen um einen Golfplatz am höchsten ist und dass dieses Risiko im Allgemeinen mit der Entfernung abnimmt (2)

  • Die Auswirkungen waren am größten in Wasserversorgungsgebieten mit einem Golfplatz in gefährdeten Grundwasserregionen
  • Golfplätze werden häufig mit Pestiziden behandelt, um die ästhetischen Standards für Putting Greens und Fairways aufrechtzuerhalten, und in den USA kann der Pestizideinsatz auf Golfplätzen im Vergleich zu europäischen Ländern bis zu 15 Mal höher sein.
  • Die Studienautoren vermuten, dass die Ergebnisse darauf hindeuten, dass die auf Golfplätzen eingesetzten Pestizide eine Rolle bei der Häufigkeit der Parkinson-Krankheit bei Anwohnern spielen könnten.

Referenz:

  1. Santos JR et al. Pesticide exposure and the development of Parkinson disease: a systematic review of Brazilian studies. Cad Saude Publica. 2025 Apr 11;41(4):e00011424.
  2. Krzyzanowski B, Mullan AF, Dorsey ER, et al. Proximity to Golf Courses and Risk of Parkinson Disease. JAMA Netw Open. 2025;8(5):e259198.

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