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Anticholinergika bei Parkinsonismus

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Autorenteam

Anticholinergika sind bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit (PD) weniger wirksam als Levodopa, werden aber eingesetzt:

  • in Kombination mit Levodopa, insbesondere wenn der Tremor ein besonderes Problem darstellt
  • anstelle von Levodopa, wenn ein "Anti-Levodopa"-Behandlungsschema befolgt wird

Anticholinergika sind bei post-enzephalitischem Parkinsonismus nützlich.

Anticholinergika wirken in erster Linie auf den Tremor, können aber auch die Steifigkeit reduzieren.

Anticholinergika können als symptomatische Behandlung typischerweise bei jungen Menschen mit Parkinson im Frühstadium und schwerem Tremor eingesetzt werden, sollten aber aufgrund ihrer begrenzten Wirksamkeit und der Neigung zu neuropsychiatrischen Nebenwirkungen nicht das Mittel der ersten Wahl sein (1)

Referenz:

  1. NICE (Juni 2006). Die Parkinson-Krankheit.

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