Der charakteristische klinische Befund bei Säuglingen, die mit Gastroschisis geboren werden, ist ein durchgehender paraumbilikaler Bauchwanddefekt (rechts des Nabels) mit einer damit verbundenen Ausweidung des Darms. Der Bauchwanddefekt ist in der Regel etwa 4 cm groß.
Ein Bauchfellsack ist nicht vorhanden, so dass die vorgeburtliche Eviszeration des Bauchinhalts während des gesamten intrauterinen Lebens durch den Bauchwanddefekt erfolgt.
Fruchtwasser reizt häufig die freiliegende Darmwand und verursacht eine chemische Peritonitis, die durch eine verdickte, ödematöse Membran gekennzeichnet ist, die gelegentlich exsudativ ist.
Die freiliegenden Eingeweide
- erscheint verkürzt.
- Sie sind mit gallertartigen Exsudaten bedeckt, verfilzt und/oder ödematös, da sie Fruchtwasser ausgesetzt sind und die mesenteriale Blutversorgung am Defekt komprimiert ist (1).
- Nichtrotation ist normal.
Eine Eviszeration der Leber ist selten, aber bei Frauen können sich die Eierstöcke und Eileiter außerhalb des Defekts befinden.
Referenz:
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