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Antiemetika in der Palliativmedizin

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Autorenteam

  • Überprüfung der Medikation und, wenn möglich, Absetzen oder Reduzieren von Medikamenten, die Übelkeit verursachen können

  • Behandlung aller erkennbaren Ursachen
    • zu berücksichtigende Ursachen:
      • abnorme Biochemie (z. B. Hyperkalzämie, Urämie oder Hyponatriämie) - gegebenenfalls behandeln
      • Medikamente (z. B. Opioide, Bisphosphonate, Metronidazol, Antikonvulsiva) - bei Beginn einer Opioidbehandlung können für einige Tage Antiemetika erforderlich sein. Dies ist nicht bei allen Patienten erforderlich.
      • Vermeidung von Arzneimitteln mit anticholinergen Wirkungen bei Patienten mit Magenstauung (z. B. Hyoscin, Antidepressiva, Cyclizin)
      • Verstopfung - Vorbeugen und aggressiv behandeln
      • Gastritis - Verwendung eines Protonenpumpenhemmers, z. B. Lansoprazol
      • Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen - eine kurze Behandlung mit 5HT-3-Rezeptor-Antagonisten kann angemessen sein
      • Erhöhter intrakranieller Druck
      • Angstzustände: psychologische Betreuung mit oder ohne Benzodiazepine
      • oropharyngealer Soor: eine antimykotische Behandlung

  • regelmäßige Verabreichung eines Antiemetikums, wenn der Patient an Übelkeit leidet

  • die Behandlung an den Schweregrad und die Häufigkeit der Symptome anpassen:
    • bei leichter Übelkeit und Erbrechen (weniger als einmal pro Tag) orale Medikamente verabreichen
    • bei mäßiger Übelkeit und Erbrechen (mehr als einmal pro Tag): s.c. oder rektale Verabreichung
    • bei starker oder andauernder Übelkeit und Erbrechen: s.c. über eine Spritze verabreichen

  • Verschiedene Schemata können verwendet werden, wenn Übelkeit und Erbrechen auf folgende Ursachen zurückzuführen sind:
    • Magenstauung oder Gastritis
    • Darmobstruktion
    • Morphin, toxische oder metabolische Wirkungen
    • Erhöhter intrakranieller Druck
    • Angstzustände oder sensorische Reize
    • Chemotherapie

Ein schrittweiser Ansatz für die Behandlung von Übelkeit und Erbrechen ist im unten stehenden Menü verlinkt.

Referenz:

  1. Dr. Michael Cushen, St. Elizabeth Hospiz, Ipswich 5/96
  2. West Midlands Palliativmediziner (2007). Palliative Care - Guidelines for the use of drugs in symptom control.
  3. West Midlands Palliative Care Physicians (2012). Palliativmedizin - Leitlinien für den Einsatz von Medikamenten zur Symptomkontrolle.

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