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Diagnostisches Vorgehen bei Verdacht auf Sarkoidose

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Autorenteam

Aufgrund des unspezifischen Erscheinungsbildes ist die Diagnose der Krankheit schwierig und kann selbst von den erfahrensten Klinikern verzögert werden.

Eine Verzögerung der Diagnose ist bei Patienten mit pulmonaler Erkrankung zu beobachten, während bei Patienten mit dermatologischem Erscheinungsbild die Diagnose mit weniger Verzögerung gestellt wird (1).

Die Diagnose einer Sarkoidose sollte bei kompatiblen klinischen und radiologischen Befunden gestellt werden, die den histologischen Nachweis eines nicht käsenden Granuloms in einer Gewebebiopsie unterstützen, und nach Ausschluss anderer bekannter Ursachen für die Granulombildung (2,3)

Klinisch-radiologische Befunde oder das Vorhandensein von Granulomen in der Gewebebiopsie allein reichen für die Diagnose einer Sarkoidose nicht aus (3)

Die Diagnose einer Sarkoidose kann bei Patienten mit den folgenden klinischen Symptomen ohne Gewebeanpassung vernünftigerweise angenommen werden (wenn zusätzliche Daten keine andere Diagnose nahelegen) (2)

  • Lofgren-Syndrom
  • Herfort-Syndrom
  • bilaterale Hilaradenopathie auf dem Röntgenbild der Brust ohne Symptome
  • positives Panda-Zeichen (Aufnahme der Ohrspeicheldrüse und der Tränendrüse) und Lambda-Zeichen (beidseitige Untersuchung des Hilus und des rechten Paratrachealraums) (3)

Referenz:


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