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Diagnostische Kriterien für das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom

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Autorenteam

Diagnosekriterien für das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom

Die diagnostischen Kriterien der Internationalen Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD) für OSAS lauten wie folgt:

A. Mindestens einer der folgenden Punkte trifft zu:

  1. Der Patient klagt über ungewollte Schlafepisoden während des Wachzustandes, Tagesmüdigkeit, nicht erholsamen Schlaf, Müdigkeit oder Schlaflosigkeit;
  2. der Patient wacht mit Atemanhalten, Keuchen oder Würgen auf; oder
  3. der Bettpartner berichtet über lautes Schnarchen, Atemaussetzer oder beides während des Schlafs des Patienten

B. Die polysomnographische Aufzeichnung zeigt Folgendes:

  1. Fünf oder mehr bewertbare respiratorische Ereignisse (d. h. Apnoe, Hypopnoe oder RERA) pro Schlafstunde;
  2. Nachweis von Atemanstrengungen während aller oder eines Teils der einzelnen Schlafereignisse

ODER.

C. Die polysomnographische Aufzeichnung zeigt Folgendes:

  1. >=15 oder bewertbare respiratorische Ereignisse (d. h. Apnoe, Hypopnoe oder Atemanstrengungsbedingte Arousals RERA) pro Schlafstunde:
  2. Nachweis von Atmungsanstrengungen während aller oder eines Teils der einzelnen Schlafereignisse

D. Die Störung ist nicht durch eine andere aktuelle Schlafstörung, eine medizinische oder neurologische Störung, die Einnahme von Medikamenten oder eine Störung durch Drogenmissbrauch zu erklären:

Bei obstruktiver Schlafapnoe müssen die Diagnosen A, B und D oder C und D erfüllt sein (1)

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