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Vergleich von Antidepressiva

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Autorenteam

Wahl des SSRI bei Depressionen:

  • Zwischen den häufig verschriebenen Antidepressiva bestehen klinisch bedeutsame Unterschiede sowohl hinsichtlich der Wirksamkeit als auch der Akzeptanz zugunsten von Escitalopram und Sertralin. Sertralin könnte die beste Wahl für den Beginn einer Behandlung von mittelschweren bis schweren Depressionen bei Erwachsenen sein, da es das günstigste Verhältnis zwischen Nutzen, Akzeptanz und Anschaffungskosten aufweist (1)
  • Sertralin, einer der ersten auf dem Markt eingeführten SSRI, ist ein starker und spezifischer Hemmstoff der Serotoninaufnahme in das präsynaptische Terminal, mit einer bescheidenen Aktivität als Hemmstoff der Dopaminaufnahme
    • In einer systematischen Übersichtsarbeit wurden Unterschiede in der Wirksamkeit, Akzeptanz und Verträglichkeit zwischen Sertralin und anderen Antidepressiva festgestellt, wobei Metaanalysen einen Trend zugunsten von Sertralin gegenüber anderen Antidepressiva sowohl in Bezug auf die Wirksamkeit als auch die Akzeptanz aufzeigten (1)
      • Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Belege deuten die Ergebnisse dieser Überprüfung darauf hin, dass Sertralin als Antidepressivum der ersten Wahl bei Menschen mit akuter Major Depression in Frage kommt.
  • Das NICE hat vorgeschlagen, dass
    • bei Personen, die auch ein chronisches körperliches Gesundheitsproblem haben, Citalopram oder Sertralin in Betracht zu ziehen, da diese eine geringere Neigung zu Wechselwirkungen aufweisen (2)

Anmerkungen:

  • In einer Meta-Analyse zum Vergleich von 12 Antidepressiva der neuen Generation
    • waren Mirtazapin, Escitalopram, Venlafaxin und Sertralin signifikant wirksamer als Duloxetin (Odds Ratios [OR] 1,39, 1,33, 1,30 bzw. 1,27), Fluoxetin (1,37, 1,32, 1.28 bzw. 1,25), Fluvoxamin (1,41, 1,35, 1,30 bzw. 1,27), Paroxetin (1,35, 1,30, 1,27 bzw. 1,22) und Reboxetin (2,03, 1,95, 1,89 bzw. 1,85)
    • Reboxetin war signifikant weniger wirksam als alle anderen getesteten Antidepressiva
    • Escitalopram und Sertralin wiesen das beste Akzeptanzprofil auf und führten zu deutlich weniger Abbrüchen als Duloxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Reboxetin und Venlafaxin

Referenz:


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