Diese Website ist für Angehörige der Gesundheitsberufe bestimmt

Go to /anmelden page

Sie können 5 weitere Seiten anzeigen, bevor Sie sich anmelden

Juckreiz (dermo-epidermale Verbindung, Pathophysiologie)

Translated from English. Show original.

Autorenteam

Der Ursprung des Juckreizes kann sein

  • periphere
    • kutan ('pruritozeptiv') - z. B. bei Dermatitis
    • neuropathisch - z. B. bei Multipler Sklerose
  • zentral
    • neurogen - z. B. bei Cholestase
    • gemischt - z. B. Urämie
    • psychogen (1)

Der dermo-epidermale Übergang ist aufgrund der hohen Konzentration an freien Nervenendigungen eine Schlüsselstelle bei der Entstehung von Juckreiz. Von hier aus hat man nicht nur leichten Zugang zu externen antigenen Reizen, sondern auch zur dermalen Blutversorgung in unmittelbarer Nähe.

Schnell leitende, myelinisierte Nervenfasern vom Typ A sind die Vermittler des schnellen Stich- oder Stechgefühls, das den Angriff ankündigt. Darauf folgt das von nicht-myelinisierten Fasern vom C-Typ übertragene Signal, das intensiv und brennend ist.

Obwohl sowohl Juckreiz- als auch Schmerzimpulse über eine gemeinsame Nervenbahn übertragen werden (vom Dorsalhorn des Rückenmarks über den spinothalamischen Trakt zum Thalamus und schließlich zum somatosensorischen Kortex), unterscheiden sich die Fasern vom Typ C, die den Juckreizimpuls übertragen, funktionell von den Fasern, die den Schmerz übertragen (1).

Diese afferenten C-Fasern reagieren auf viele Pruritogene, darunter Histamin, Acetylcholin, Serotonin und Prostaglandine (1).

Referenz:


Verwandte Seiten

Erstellen Sie ein Konto, um Seitenanmerkungen hinzuzufügen

Fügen Sie dieser Seite Informationen hinzu, die Sie während eines Beratungsgesprächs benötigen, z. B. eine Internetadresse oder eine Telefonnummer. Diese Informationen werden immer angezeigt, wenn Sie diese Seite besuchen