Die Pathogenese der H. pylori-assoziierten Gastritis ist gekennzeichnet durch:
- einer vorwiegend antralen Beteiligung
- gekennzeichnet durch das Vorhandensein von Markern einer chronischen (mononukleäre Zellen) und aktiven (Neutrophile) Entzündung
- intestinale Metaplasie und Atrophie:
- vorwiegend im Antrum und im Korpus
- mit fortschreitender Atrophie des Korpus nimmt die Magensäuresekretion ab, und die Symptome einer Ulkuserkrankung können beim Patienten nachlassen
- Der hypochlorhydrische Zustand ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Magenkrebs
- Entwicklung von Lymphgewebe:
- Die normale Magenschleimhaut enthält kein Lymphgewebe – Patienten mit einer chronischen H. pylori-Infektion weisen jedoch schleimhautassoziiertes Lymphgewebe auf.
- Es gibt Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer H. pylori-Gastritis und einem Magenlymphom.
Referenz
- Sugano K, Tack J, Kuipers EJ, et al. Kyoto Global Consensus Report on Helicobacter pylori Gastritis. Gut. September 2015;64(9):1353-67.
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