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Konjugiertes Bilirubin

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Autorenteam

Eine konjugierte oder direkte Hyperbilirubinämie tritt auf, wenn die Leber in der Lage ist, Bilirubin zu konjugieren, die Ausscheidung jedoch beeinträchtigt ist.

Zu den Ursachen gehören:

  • Ausfall der Bilirubinausscheidung durch die Hepatozyten:
    • Dubin-Johnson-Syndrom
    • Rotor-Syndrom
  • Obstruktion des Gallenflusses, d. h. Cholestase, sowohl intra- als auch extrahepatisch

Der Anteil des konjugierten Bilirubins im Verhältnis zum gesamten erhöhten Bilirubin kann einen Hinweis auf die Ursache der Gelbsucht geben.

20-40 % der Gesamtmenge: deutet eher auf eine hepatische als auf eine posthepatische Gelbsucht hin

40-60 % der Gesamtsumme: tritt entweder bei hepatischen oder posthepatischen Ursachen auf

> 50% der Gesamtmenge: deutet eher auf eine posthepatische als auf eine hepatische Gelbsucht hin

Wenn das konjugierte Bilirubin weniger als 20 % des Gesamtbilirubins beträgt, ist die Ursache der Hyperbilirubinämie eine sekundäre Hämolyse oder eine konstitutionelle Ursache, wie z. B. das Gilbert-Syndrom oder das Crigler-Najjar-Syndrom.


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