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Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie bei Gallensteinen

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Autorenteam

Ziel der ESWL ist es, die Steine in Stücke zu zertrümmern, die klein genug sind, um aus dem Ductus cysticus und dem Sphinkter von Oddi herauszukommen; die maximale Größe beträgt etwa 5 mm.

Nach dem Eingriff sollte eine orale Gallensalztherapie durchgeführt und die Lithotripsie nach 4-6 Wochen wiederholt werden, wenn Fragmente größer als 5 mm vorhanden sind.

Die Steinfreiheitsrate bei diesen Patienten beträgt bestenfalls etwa 35 % nach 6 Monaten, 65 % nach 12 Monaten und über 90 % nach 2 Jahren.

Zu den Komplikationen der Lithotripsie gehören leichte Blutergüsse, Hämaturie und starke Schmerzen bei der Passage der Fragmente.

Das Verfahren kann ambulant durchgeführt werden.


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