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Untersuchungen bei hämolytischer Anämie

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Autorenteam

  • vollständiges Blutbild:
    • Retikulozytose - liegt vor, wenn eine erhöhte Erythrozytenproduktion besteht
  • Blutbild:
    • Polychromasie, Makrozytose: vermehrte Produktion von roten Blutkörperchen
    • Sphärozytose: hereditäre Sphärozytose
    • Elliptozytose: erbliche Elliptozytose
    • Sichelzellen
  • Bilirubin - erhöhtes unkonjugiertes Bilirubin bei erhöhter Erythrozytenzerstörung (auch erhöhtes Urobilinogen im Urin und verringertes Haptoglobin)
  • LDH: erhöht, wenn Erythrozytenzerstörung
  • Urin:
    • Urobilinogen: erhöht bei erhöhter Erythrozytenzerstörung
    • Hämoglobinurie, Hämosiderinurie: vorhanden bei intravaskulären Ursachen der Erythrozytenzerstörung

Andere Tests:

  • Coomb-Test - testet auf autoimmune Ursachen der hämolytischen Anämie
  • Donath-Landsteiner-Antikörper - bei paroxysmaler kalter Hämoglobinurie

Referenz

  1. Hill QA, Stamps R, Massey E, et al. The diagnosis and management of primary autoimmune haemolytic anaemia. Br J Haematol. 2017 Feb;176(3):395-411.
  2. Jäger U, Barcellini W, Broome CM, et al. Diagnosis and treatment of autoimmune hemolytic anemia in adults: recommendations from the First International Consensus Meeting. Blood Rev. 2020 May;41:100648.

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