Es handelt sich um einen Transudat-Aszites mit einem Proteingehalt, der selten mehr als 2 g pro Liter beträgt. Der wichtigste ätiologische Faktor ist die portale Hypertension.
Zu den mit zirrhotischem Aszites assoziierten Merkmalen gehören:
- Aszites ist mit einer Natriumretention verbunden (verminderte Natriumausscheidung im Urin)
- das Serumnatrium ist in der Regel leicht erniedrigt, aber das Gesamtkörpernatrium ist erhöht
- Die Natriumretention ist zurückzuführen auf:
- sekundärer Aldosteronismus (mit erhöhten Renin- und Aldosteronspiegeln)
- es wird ein "dritter Faktor" postuliert, der vermutlich über den proximalen Tubulus wirkt
- in bis zu zwei Dritteln der Fälle kann ein Pleuraerguss (gewöhnlich rechtsseitig) vorliegen
- Eine bakteriologische Untersuchung ist wichtig - eine gramnegative Infektion kann spontan auftreten oder eine Parazentese komplizieren. Viele zirrhotische Patienten sind alkoholkrank und neigen zur Entwicklung einer Tuberkulose - eine tuberkulöse Peritonitis kann auftreten.