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Aortenstenose und ACE-Hemmer

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Autorenteam

  • Bei ACE-Hemmung kommt es bei einer Verringerung des systemischen Gefäßwiderstands (z. B. bei körperlicher Betätigung) zu einer anschließenden Erhöhung des Herzzeitvolumens, so dass der Blutdruck aufrechterhalten wird.
  • Liegt jedoch eine linksventrikuläre Ausflussobstruktion vor (z. B. bei schwerer Aortenstenose), so kann das Herzzeitvolumen als Reaktion auf eine Verringerung des systemischen Gefäßwiderstands nicht erhöht werden - dies führt zu einem Blutdruckabfall (Hypotonie) und Synkope
  • Liegt nur eine leichte Aortenklappenobstruktion vor, wird eine ACE-Hemmung wahrscheinlich gut vertragen.
  • Wenn ein Patient jedoch eine schwere symptomatische Aortenstenose hat, ist dies eine Kontraindikation für eine ACE-Hemmung.

Referenz:

  1. Puls (2004), 64 (4), 68

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