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Diuretika bei Herzinsuffizienz

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Autorenteam

Die meisten Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz benötigen Diuretika, um ihre Symptome und Anzeichen einer pulmonalen und systemischen venösen Stauung zu kontrollieren (1)

  • Im Allgemeinen werden Schleifendiuretika, wie Furosemid, am häufigsten bei mittelschwerer oder schwerer HF eingesetzt.
  • bei Patienten mit leichten HF-Symptomen sollten Diuretika in der Regel zusammen mit einem ACEI/ARB eingesetzt werden
  • die Patienten sollten auf das Auftreten von Nebenwirkungen beobachtet werden, insbesondere bei einer Kombinationstherapie - Hypovolämie, Hyponatriämie oder Hypokaliämie, Nierenversagen (1)
  • die Behandlung sollte mit einer niedrigen Dosis beginnen und die Dosis hochtitriert werden, bis sich die Symptome und Anzeichen einer Verstopfung gebessert haben
  • Die Selbstanpassung der Dosis sollte bei HF-Patienten auf der Grundlage täglicher Gewichtsmessungen und anderer Anzeichen einer Flüssigkeitsretention gefördert werden (1)

Die Kombination eines Thiazids, wie z. B. Bendrofluazid oder Metolazon, mit einem Schleifendiuretikum fördert eine intensive Diurese, die bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz erforderlich sein kann

  • In diesem Zusammenhang sollte eine sorgfältige Überwachung der Elektrolytwerte erfolgen, insbesondere bei Verwendung des Thiaziddiuretikums Metolazon.
  • NICE empfiehlt, dass Diuretika zur Behandlung der Symptome der Herzinsuffizienz eingesetzt und entsprechend der symptomatischen Wirkung nachfolgender Therapien hoch- und heruntertitriert werden sollten.

Spironolacton ist ein kaliumsparendes Diuretikum, das bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz die Prognose verbessert.

Bei HF-Patienten mit erhaltener linksventrikulärer Auswurffraktion (HFPEF) hat sich eine niedrige bis mittlere Dosis von Schleifendiuretika (z. B. weniger als 80 mg Furosemid pro Tag) als hilfreich erwiesen. Menschen, deren Herzinsuffizienz auf diese Behandlung nicht anspricht, benötigen weiteren fachärztlichen Rat (4)

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