Bei diesem Verfahren wird ein Katheter bis zum Herzen vorgeschoben. Der radiale Zugang wird mittlerweile häufig in der Koronarangiographie eingesetzt, da er im Vergleich zu den früheren Zugängen über die Oberschenkel- oder Oberarmarterie mit einem geringeren Komplikationsrisiko verbunden ist. (1)
Diese Technik kann verwendet werden, um:
- die Messung des Drucks im Herzen und in den großen Gefäßen
- zur Durchführung einer Koronarangiographie – dabei kann Kontrastmittel in die Koronararterien injiziert werden – dies ist eine Technik zur Darstellung der Anatomie – und damit der Durchgängigkeit – der Koronararterien
- die Sauerstoffsättigung anhand von Blutproben zu bestimmen
- Durchführung anderer Eingriffe – Angioplastie, Valvuloplastie, Herzbiopsie
- Durchführung einer intravaskulären Ultraschalluntersuchung
Hinweis – Die konventionelle Angiographie ist invasiv. Neben der Bereitstellung therapeutischer Optionen gilt die invasive Angiographie nach wie vor als Goldstandard bei der Diagnose der meisten intravaskulären Erkrankungen. Fortschritte in der Bildgebungstechnologie in den letzten drei Jahrzehnten haben den Anwendungsbereich der Angiographie um nicht-invasive Verfahren unter Verwendung von CT- und Magnetresonanztomographie-Technologien erweitert. (2)
Literaturhinweis
- Tavakol M, Ashraf S, Brener SJ. Risiken und Komplikationen der Koronarangiographie: eine umfassende Übersicht. Glob J Health Sci. 01. Januar 2012;4(1):65–93
- Alfakih K, Byrne J, Monaghan M. CT-Koronarangiographie: ein Paradigmenwechsel für funktionelle Bildgebungsverfahren. Open Heart. 2018;5(1):e000754
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