Unter Gliedergürteldystrophie versteht man eine breite und zunehmend heterogene Gruppe genetischer Erkrankungen, die durch postnatalen Beginn und fortschreitende Schwäche gekennzeichnet sind. In den meisten Fällen ist die Schwäche überwiegend symmetrisch und betrifft typischerweise die Becken- und/oder Schultergürtelmuskulatur.
Die Gliedergürteldystrophie wird autosomal rezessiv oder polygen vererbt. Die Erkrankung beginnt in der Regel im zweiten oder dritten Lebensjahrzehnt, kann sich aber bis ins mittlere Lebensalter verzögern.
Referenz
- Bouchard C, Tremblay JP. Klassifizierung und Therapien von Muskeldystrophien des Gliedergürtels. J Clin Med. 2023 Jul 19;12(14):4769.
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