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Dies ist ein komplexes Thema; die Grundsätze lassen sich jedoch wie folgt zusammenfassen:

  • Unterbrechung der Übertragung. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass die Verabreichung von AZT an eine HIV-positive Mutter ab der 16. Schwangerschaftswoche bis zur Entbindung und dann bis zum Alter von sechs Wochen beim Baby die Übertragung um bis zu 60 % reduzieren kann. Es gibt auch Anhaltspunkte dafür, dass ein elektiver Kaiserschnitt den Säugling schützen kann.
  • Verhinderung von Superinfektionen - hier spielt die Immunisierung eine wichtige Rolle, wobei regelmäßig Septrin verabreicht wird, um Pneumocystis zu verhindern.
  • soziale und psychologische Betreuung

Die Behandlungsmöglichkeiten sind die gleichen wie bei Erwachsenen - es wird zunehmend eine antiretrovirale Kombinationstherapie (ART) eingesetzt und auch eine Prophylaxe gegen Pneumocystic carinii pneumonia (PCP). Diese Änderungen im Management haben zu einer deutlichen Verbesserung der Prognose von Kindern mit HIV-Infektion geführt, insbesondere im ersten Lebensjahr (1).

Die Behandlung von HIV-infizierten schwangeren Frauen wird in der unten stehenden Menüoption beschrieben.

Referenz:

  1. Die Europäische Gemeinschaftsstudie. Fluctuations in symptoms in human immunodeficiency virus-infected children; the first 10 years of life.Pediatrics 2001;108:116-22

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