Zu den häufigen Ursachen zählen:
- Gingivitis und/oder Parodontitis – in diesen Fällen tritt langsam Eiter aus dem Zahnfleisch aus, was zu einem manchmal metallischen oder bitteren Geschmack führt. Patienten können sich zudem über Mundgeruch beschweren (oder diesen aufweisen).
- Zu den Medikamenten, die einen metallischen Geschmack verursachen können, gehören: (1)
- Metronidazol
- Gold
- Metformin
- ACE-Hemmer
- Terbinafin
- Zopiclon
- Lithium
- Chemotherapie.
- idiopathisch
- postvirale Geschmacksstörung
Beachten Sie auch: (2)
- Infektionen der oberen Atemwege – insbesondere der Mandeln und Nasennebenhöhlen – können einen unangenehmen Geschmack im Mund hinterlassen
- Magenrückfluss – dieser kann einen bitteren Geschmack im Mund verursachen
- Mundtrockenheit, z. B. beim Sjögren-Syndrom – kann zu einem bitteren Geschmack oder einem allgemeinen Geschmacksverlust führen
Wenn keine orale Ursache wie eine Zahnfleischentzündung oder eine systemische Ursache (z. B. eine medikamentöse Therapie) vorliegt, die das Symptom des Patienten erklären könnte, sollte die Sozialanamnese des Patienten überprüft werden, um festzustellen, ob Stressfaktoren im Lebensstil vorliegen.
Literaturhinweis:
- Naik BS, Shetty N, Maben EVS. Medikamenteninduzierte Geschmacksstörungen. Eur J Intern Med. 2010;21(3):240–243.
- Liu G, Zong G, Doty RL, Sun Q. Prävalenz und Risikofaktoren für Geschmacks- und Geruchsstörungen in einer landesweit repräsentativen Stichprobe der US-Bevölkerung: eine Querschnittsstudie. BMJ Open. 9. November 2016. 6 (11)
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