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Behandlung

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Autorenteam

Lassen Sie sich fachkundig beraten

  • Die meisten Patienten mit einer Primärinfektion benötigen keine spezifische Therapie
    • Bei einer schweren akuten Infektion sollte eine Behandlung mit Amphotericin oder oralen Azolen in Betracht gezogen werden

  • Patienten mit disseminierter Erkrankung benötigen eine Behandlung mit Amphotericin oder oralen Azolen

  • Bei schwerer Hämoptyse oder Kavitäten, die aufbrechen oder sich vergrößern, kommt eine Lungenresektion in Betracht

  • Eine Meningitis kann durch die direkte Verabreichung von Amphotericin in den Liquor oder durch hochdosiertes Ketoconazol behandelt werden

Anmerkungen:

  • Studienergebnisse zeigten, dass Olorofim, ein Antimykotikum der ersten Generation, bei Patienten mit begrenzten oder fehlenden Behandlungsmöglichkeiten klinischen Erfolg erzielte (klinische Erfolgsrate 75,6 % [95 % KI, 59,7 % bis 87,6 %] am Tag 42, 73,2 % [57,1 % bis 85,8 %] am Tag 84) (2)

Referenz

  1. Galgiani JN et al. Klinische Praxisleitlinie der Infectious Diseases Society of America (IDSA) aus dem Jahr 2016 zur Behandlung der Kokzidioidomykose. Clin Infect Dis. 15. September 2016;63(6):e112–46.
  2. Fariba M. Donovan, Royce H. Johnson, Thomas F. Patterson et al. Olorofim bei der Behandlung von Patienten mit schlecht kontrollierter disseminierter Kokzidioidomykose (https://www.acpjournals.org/doi/abs/10.7326/ANNALS-26-00103): Eine einarmige, offene Phase-2b-Multicenter-Studie. Ann Intern Med. [Epub 21. Juli 2026].

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