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Invertierte T-Wellen

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Eine T-Wellen-Inversion ist ein Merkmal des Myokardinfarkts und der Angina pectoris. Handelt es sich nicht um einen Vollwandinfarkt, kommt es zu einer T-Wellen-Inversion, jedoch ohne Q-Wellen. Dieser Zustand wird als subendokardialer Infarkt bezeichnet.

Bei einer ventrikulären Hypertrophie kann es zu einer T-Wellen-Inversion in den Ableitungen kommen, die den jeweiligen Ventrikel abdecken, d. h. V5, V6, II und VL für den linken Ventrikel sowie V1, V2 und V3 für den rechten Ventrikel.

Die Verabreichung von Digoxin verursacht eine T-Wellen-Inversion, insbesondere bei einer abfallenden Senkung des ST-Segments. Daher ist es sinnvoll, vor Beginn einer Digitalis-Therapie ein EKG aufzunehmen, um spätere Unklarheiten über die Bedeutung von T-Wellen-Veränderungen zu vermeiden.

Die T-Welle kann in III und V1 (sowie bei jungen Menschen in V2 und bei einigen afro-karibischen Menschen auch in V3) normal invertiert oder aufrecht sein.

Referenz

  1. Becker DE. Grundlagen der Elektrokardiographie-Interpretation. Anesth Prog. Sommer 2006;53(2):53-63

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