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Lumbale Spinalkanalstenose

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lumbale Spinalkanalstenose

Bei der lumbalen Spinalkanalstenose (LSS) handelt es sich um eine degenerative Erkrankung, von der man annimmt, dass sie durch altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule verursacht wird, die zu einer Verengung des zentralen Spinalkanals, des seitlichen Rezesses oder der Nervenforamina führen (1,2).

Das LSS wird derzeit als ein klinisches Syndrom von Schmerzen im Gesäß oder in den unteren Extremitäten beschrieben, die mit oder ohne Rückenschmerzen auftreten können und mit einem verringerten Raumangebot für die neuralen und vaskulären Elemente in der Lendenwirbelsäule in Verbindung mit bestimmten charakteristischen provokativen und palliativen Merkmalen einhergehen (1)

Sie ist die häufigste Indikation für eine Wirbelsäulenoperation bei älteren Menschen (> 65 Jahre)

  • in den USA sind mehr als 200.00 Menschen betroffen
  • Es wird erwartet, dass die Prävalenz von diagnostiziertem LSS mit der Alterung der Bevölkerung und dem verstärkten Einsatz moderner Bildgebung zunehmen wird (2)

Referenz:

  1. Lurie J, Tomkins-Lane C. Management of lumbar spinal stenosis. BMJ. 2016;352:h6234.
  2. Rajagopal TS, Marshall RW. Fokus auf Verständnis und Behandlung der Spinalkanalstenose 2010.

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