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Postmenopausale Osteoporose

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Autorenteam

Während und nach der Menopause besteht bei Frauen eine deutliche Tendenz zum Verlust von Knochenmaterial. Die Knochendichte nimmt mit der Zeit ab und kann eine hypothetische Frakturschwelle überschreiten.

Danach besteht für die Patientin ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche, darunter:

  • Quetschungsfrakturen des Wirbelkörpers
  • Oberschenkelhals
  • distaler Unterarm

Die Zeit bis zum Erreichen der Schwelle hängt ab von:

  • der maximalen Knochenmasse } Faktoren, die diese beeinflussen sind
  • der Geschwindigkeit des Knochenabbaus } wird unter Risikofaktoren erörtert

Im Jahrzehnt unmittelbar vor der Menopause liegt die jährliche Knochenverlustrate bei etwa 0,3 % der Knochenmasse pro Jahr. Diese Rate steigt in den ersten 4 Jahren nach der Menopause auf 1-3 % an, verlangsamt sich dann aber auf etwa 0,6 %.

Man geht davon aus, dass die postmenopausale Osteoporose auf ein Ungleichgewicht zwischen der Aktivität der Osteoklasten und der der Osteoblasten zurückzuführen ist, da letztere nachweislich direkt durch Östrogene stimuliert werden.


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