- Bis zu 1 von 3 Fällen ist idiopathisch
- Anhaltende Fälle sind mit größerer Wahrscheinlichkeit auf eine nachweisbare Grunderkrankung zurückzuführen
- Bei Patienten unter 40 Jahren sind urogenitale Infektionen die häufigste Ursache (insbesondere Prostatitis und Seminalvesikulitis). Gelegentlich können auch Urethritis und Epididymo-Orchitis zu einer Hämatospermie führen. Zu den seltenen Ursachen zählen Schistosomiasis, Tuberkulose und Kondylome der Harnröhre.
- Weitere Ursachen sind:
- Trauma am Perineum oder am Hoden
- Erweiterung der Samenbläschen
- Zysten der Ejakulationsgänge
- Prostatasteine
- Polypen in der prostatischen Harnröhre
- Harnröhrenstriktur
- venöse Anomalien in der Prostata-Harnröhre
- Prostatakrebs kann mit Hämatospermie einhergehen
- gelegentlich können auch andere Erkrankungen, z. B. Gerinnungsstörungen, damit einhergehen
Literaturhinweis
- Dantanarayana N. Aust Fam Physician: Hämatospermie. Band 44, Ausgabe 12, Dezember 2015
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