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Differentialdiagnose

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Autorenteam

Die Diagnose ergibt sich in der Regel aus der Anamnese und der Untersuchung des psychischen Zustands. Die körperliche Untersuchung und spezielle Untersuchungen sind jedoch ein wichtiger Teil der Beurteilung, und wenn möglich sollten Informanten befragt werden.

Die wichtigsten Differentialdiagnosen sind:

  • körperliche Störungen:
    • chronische Auszehrungskrankheiten - z. B. Malignität, Tuberkulose, Malabsorption, illegaler Drogenkonsum
    • endokrine Störungen - z. B. Morbus Addison, Hyperthyreose, Hypophysenvorderlappeninsuffizienz
  • Psychiatrische Störungen:
    • Schizophrenie - Essensverweigerung aufgrund des Wahns, das Essen sei vergiftet
    • Depression - Verlust des Interesses am Essen oder Wahnvorstellungen von Wertlosigkeit
    • Konversionsstörungen - bei einigen Patienten kann es zu Gewichtsverlust und Erbrechen kommen, weil sie sich vor dem Essen ekeln, obwohl sie gar nicht schlank sein wollen
    • Psychogenes Erbrechen
    • Zwangsneurosen
    • Depression
  • andere Ursachen der Amenorrhoe:
    • Schwangerschaft, primäre Ovarialinsuffizienz, Prolaktinome, polyzystisches Ovarialsyndrom, Uterusprobleme und andere hypothalamische Ursachen

Referenz:

  1. NICE. Essstörungen: Erkennung und Behandlung. NICE-Leitlinie NG69. Veröffentlicht im Mai 2017, zuletzt aktualisiert im Dezember 2020

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