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Ätiologie

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Das Papillenödem ist die Folge eines erhöhten Hirndrucks, bei dem der den Sehnerv umgebende Subarachnoidalraum durchlässig ist, d. h. das Papillenödem ist keine notwendige Folge des erhöhten Hirndrucks.

Die häufigsten Situationen sind:

  • intrakranielle raumfordernde Läsionen - Tumore, insbesondere in der hinteren Schädelgrube; Hirnabszesse; subdurales Hämatom
  • jede Erkrankung, die einen Hydrozephalus bei einem Erwachsenen verursacht, z. B. Subarachnoidalblutung, Meningitis, Kopfverletzung
  • venöse Obstruktion - insbesondere aufgrund einer Venensinusthrombose
  • gutartige intrakranielle Hypertonie - am ehesten bei Patienten mit visuellen Beschwerden, die ansonsten normal sind
  • maligne Hypertonie - bilateral mit anderen Anzeichen einer hypertensiven Neuropathie
  • Zentraler retinaler Venenverschluss, ischämische Optikusneuropathie, Optikusneuritis - einseitig mit plötzlichem Sehverlust
  • chronische Kohlendioxidretention

Andere seltene Ursachen sind:

  • metabolische:
    • Hypoparathyreoidismus
    • diabetische Ketoazidose
    • chronische Kohlendioxidretention
    • Fettleibigkeit
  • Hämatologisch - Anämie, Leukämie
  • toxisch - Tetracyclin, Blei, orale Gestagene, Kortikosteroidentzug
  • Rückenmarkstumore, möglicherweise aufgrund hoher Liquoreiweißwerte

Referenz

  1. Rigi M, Almarzouqi SJ, Morgan ML, et al. Papillenödem: Epidemiologie, Ätiologie und klinisches Management. Eye Brain. 2015 Aug 17;7:47-57.

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